- Datum:26.–28.06.2026
- Ort: Tannenburg, Nordhessen
- Truppstärke: 1 Reingardt und 1 Pani
Ende Juni verschlug es Reingardt und mich zu einem für Karkas eher ungewöhnlich friedlichen Anlass nach Nordhessen.
Unsere guten Verbündeten von Aeterna und Argenthal, die wir vor allem aus Moringaard kennen, hatten zur Hochzeit von Sir William von Sturmfels und Baroness Luna von Argenthal auf die Tannenburg geladen.
Also machten wir uns am Freitagmittag auf den Weg.
Schon die Anreise machte allerdings deutlich, dass wir uns für dieses Wochenende ausgerechnet eines der heißesten Wochenenden des Jahres ausgesucht hatten. Wir waren in Reingardts Corsa unterwegs.
Ohne Klimaanlage.
Das war… grenzwertig xD
Trotzdem kamen wir gut an und gegen 19 Uhr begann schließlich auch offiziell das Spiel.

Freitag – Ankunft, Tanz und Minne
Natürlich reisten wir nicht einfach still und heimlich an.
Die eintreffenden Gäste wurden ganz standesgemäß durch den Herold Sindbad angekündigt und der versammelten Gesellschaft vorgestellt.
Mein Name stellte dabei bereits die erste Herausforderung des Wochenendes dar, Nataliya Katerina Zelezniak von Mikołajgród geht einem wohl nicht ganz so leicht über die Lippen 😀
Im Burghof war für die hohen Herrschaften eine eigene Adelstafel auf einer kleinen erhöhten Terrasse hergerichtet worden. Dort saßen unter anderem die Fürstin von Aeterna, der Kronprinz von Aeterna mit seiner Gemahlin, der Markgräfin, die Baronin von Fischbach, Baron Arn von Argenthal, natürlich das zukünftige Brautpaar Baroness Luna von Argenthal und Sir William von Sturmfels sowie der Marquis of Wolfshaven.
Letzterer war früher die Stimme des Westens auf Mitraspera und damit eine der wichtigsten diplomatischen Persönlichkeiten des Conquest of Mythodea.
Im Laufe des Wochenendes sollten sich daraus noch einige sehr angenehme Gespräche ergeben.
Während ich also oben bei den hohen Herrschaften Platz nehmen durfte, landete Reingardt standesgemäß unten beim Pöbel. 😀
Das war für ihn allerdings gar nicht schlecht. Während ich mich an der Adelstafel unterhielt, konnte er Kontakte zu den anderen Soldaten und Stadtwachen knüpfen und hatte damit direkt sein eigenes Spiel.

Reingardt, wir sind auf einer Hochzeit
Kurz nach unserer Ankunft musste Baron Arn allerdings erst einmal ein ernstes Wort mit Reingardt wechseln.
Der war nämlich angereist, wie ein karkasischer Soldat eben anreist: gerüstet und bewaffnet. Und zwar ordentlich.
Der Baron machte ihm ziemlich deutlich, dass das auf seiner Burg nicht notwendig sei. Für das Buhurt-Turnier am nächsten Tag dürfe Reingardt selbstverständlich gerne alles anlegen, was sein Rüstzeug hergab. Ansonsten seien hier jedoch keine derartigen Vorkommnisse zu erwarten, dass ein Gast den ganzen Tag voll gerüstet und schwer bewaffnet herumlaufen müsse.
Dabei ließ er durchaus durchblicken, dass er es beinahe als Affront gegenüber seiner Sicherheit und Gastfreundschaft verstand, wenn Reingardt offenbar davon ausging, auf der Hochzeit seiner Tochter jederzeit kampfbereit sein zu müssen.
Nun. Wir sind vielleicht einfach andere Veranstaltungen gewohnt. 😀
Reingardt fügte sich jedenfalls und reduzierte seine Rüstung für den Rest des Wochenendes deutlich. Der Kettenmantel musste reichen.

Mein erster Tanzunterricht
Noch am Freitagabend stand eine kleine OT-Premiere für mich an:
mein erster richtiger LARP-Tanzunterricht.
IT dürfte Nataliya selbstverständlich wissen, wie man sich auf dem Tanzparkett bewegt.
OT sah die Sache bislang etwas anders aus. 😀
Unser Tanzmeister war Tamaran, den viele vermutlich aus Aldradach auf dem Drachenfest oder aus Mitraspera kennen. Dort ist er als Tanzmeister inzwischen eine ziemlich bekannte Erscheinung.
Für die erste Tanzstunde ging es in den zweiten Stock der Burg. Es war sehr sehr heiß. 😀
Trotzdem hat mir die Stunde unglaublich viel Spaß gemacht. Auf dem Programm standen unter anderem Chapeloise, Tourdion und Traubentritt und ich war überrascht, wie gut man auch als kompletter Anfänger hineinkam.
Meistens tanzte Baron Arn von Argenthal mit mir, der jedoch offen zeigte, dass er diesen Unterricht am liebsten ausfallen lassen würde 😀

Das angenehme Leben an der Adelstafel
Auch das Abendessen war hervorragend.
Überhaupt muss ich sagen, dass wir das gesamte Wochenende wirklich ausgesprochen gut versorgt wurden.
Baron Arn und seine Hofstatt waren mit so vielen Bediensteten angereist, dass ich nicht einmal Reingardt befehlen musste, mir etwas zu bringen.
Ein Nachteil hatte die Adelstafel jedoch, den die Sonne war hier unbarmherzig. Gut, dass ich sehr nette Gespräche mit der Markgräfin und der Baronin von Fischbach führen konnte.

Ein etwas anderer Minnewettstreit
Nach dem Abendessen standen am Freitagabend noch zwei Wettstreite auf dem Programm.
Den Anfang machte ein Minnewettstreit.
Nun hätte ich natürlich etwas über romantische Liebe, unerfüllte Sehnsucht oder andere klassische Themen der Minne vortragen können.
Stattdessen hatte ich etwas anderes vorbereitet. Mein Gedicht handelte von meinen Soldaten.
Davon, was sie Nataliya bedeuten, wie selbstverständlich sie sich immer wieder zwischen sie und jede Gefahr stellen und im Zweifelsfall lieber selbst einen Schlag einstecken, als zuzulassen, dass ihrer Pani etwas geschieht.
OT war ich tatsächlich ziemlich aufgeregt, das Gedicht vor all den Leuten vorzutragen.
Es war schließlich doch ein sehr persönlicher Beitrag und noch dazu keine besonders klassische Interpretation eines Minnewettstreits.
Insgesamt traten elf Beiträge gegeneinander an und die Konkurrenz war wirklich gut. Es gab Gedichte, Geschichten, Lieder und andere Darbietungen, von denen sich natürlich auch einige direkt um das Brautpaar und dessen Liebe drehten.
Abgestimmt wurde anschließend mit goldenen Walnüssen.
Jeder Teilnehmer bekam ein kleines Körbchen und alle Zuhörer durften jeweils eine goldbemalte Walnuss an den Beitrag vergeben, der ihnen am besten gefallen hatte. Die Adelstafel durfte mehrere verteilen.
Als schließlich ausgezählt wurde, hatte mein Körbchen tatsächlich die meisten Nüsse.
Erster Platz!
Offenbar hatte mein etwas unkonventioneller Beitrag die Anwesenden berührt – und damit ging der Sieg im Minnewettstreit tatsächlich nach Karkas.
Ich war gleichermaßen stolz und ein bisschen überwältigt.
Allzeit bereit
Später am Abend folgte noch ein deutlich weniger ernsthafter Wettstreit:
der Nachtbekleidungswettstreit.
Hier wurde einiges geboten.
Es gab unter anderem sich selbst aufblasende Zipfelmützen und Teilnehmer, deren Vorstellung angemessener Nachtbekleidung erstaunlich wenig Stoff erforderte.
Und dann gab es Reingardt.
Tunika. Kettenhemd. Barfuß. Fertig. 😀
Die Begründung war schließlich vollkommen einleuchtend:
Ein Soldat muss auch nachts jederzeit bereit sein.
Und offenbar wusste die Jury diese konsequente Einsatzbereitschaft zu würdigen.
Reingardt erreichte damit tatsächlich den dritten Platz.
Barden, Getränke und ein langer Abend
Danach wurde es allmählich etwas ruhiger.
Ich verbrachte zunächst noch viel Zeit an der Adelstafel und führte dort einige sehr schöne Gespräche, bevor es mich irgendwann doch wieder hinunter in den Burghof zog.
Denn dort spielten die Barden.
Und die waren an diesem Wochenende wirklich großartig.
Viele der Lieder kannten wir bereits, man konnte sich Stücke wünschen und irgendwann saß ich einfach zwischen all den anderen Leuten, hörte Musik, sang mit und genoss den Abend.
Natürlich wurde dabei auch das eine oder andere Getränk probiert.
Tatsächlich trank ich insgesamt gar nicht besonders viel Alkohol – aber wenn man schon irgendwo zu Gast ist, muss man schließlich zumindest einmal herausfinden, was die Gegend an lokalen Spezialitäten zu bieten hat.
So wurde es schließlich ein ziemlich langer, aber wunderbar entspannter erster Abend auf der Tannenburg.

Samstag – Nüsse, Wettstreite und eine Hochzeit
Der Samstag begann zunächst mit einem wirklich hervorragenden Frühstück.
Überhaupt muss man an dieser Stelle noch einmal das Catering loben. Wir wurden das gesamte Wochenende wirklich ausgesprochen gut versorgt – und gerade nach dem langen Freitagabend war ein ordentliches Frühstück sehr willkommen.
Tanzen unter etwas besseren Bedingungen
Um 10:15 Uhr begann dann die zweite Tanzstunde mit Tamaran.
Diesmal allerdings nicht im zweiten Stock der inzwischen gut aufgeheizten Burg, sondern draußen auf der Wiese hinter der Tannenburg.
Dort gab es sogar Schatten.
Und da es noch vergleichsweise früh am Tag war, waren die Temperaturen deutlich angenehmer.
Inzwischen hatte unser Tanzunterricht auch ein konkretes Ziel bekommen.
Nach der Hochzeitszeremonie wollten wir die gelernten Tänze gemeinsam für das Brautpaar aufführen und überlegten deshalb auch, wie wir Luna und William selbst ein wenig darin einbinden konnten.
Damit wurde aus der Tanzstunde plötzlich auch die Vorbereitung für ein kleines gemeinsames Hochzeitsgeschenk.
Und wenn es um ein Hochzeitsgeschenk für seine Tochter geht, sollte natürlich auch der Vater der Braut mittanzen.
Das sah Baron Arn zunächst etwas anders.
Tanzen gehört offenbar nicht unbedingt zu seinen bevorzugten Beschäftigungen und eigentlich hatte er auch noch genug andere Dinge zu tun.
Entsprechend versuchte er zunächst, sich um die zweite Tanzstunde herumzudrücken.
Ich wies ihn allerdings darauf hin, dass es hier schließlich darum ging, seiner Tochter eine Freude zu machen und ihr ein weiteres kleines Hochzeitsgeschenk zu bereiten.
Damit hatte ich ihn.
Widerwillig ließ sich der Baron breitschlagen und nahm tatsächlich am Tanzunterricht teil.
Manchmal muss man auch einen Baron zu seinem Glück zwingen. 😀
Die große Jagd nach Nüssen
Der eigentliche große Wettstreit des Samstags lief praktisch den gesamten Tag über.
Passend zu Argenthal und seinem Eichhörnchen drehten sich dabei erstaunlich viele Dinge um Nüsse.
Es gab zwei Arten von Punkten zu sammeln:
kleine silberne Nüsse und hölzerne Scheiben mit dem Zeichen des Brautpaares.
Die silbernen Nüsse bekam man ausschließlich von Bewohnern Argenthals. Wer ihnen half, ihnen etwas Gutes tat oder sich anderweitig um sie verdient machte, konnte dafür eine Nuss erhalten.
Die Holzscheiben wiederum wurden bei verschiedenen Wettkämpfen erspielt.
Und natürlich hatte das Ganze einen wichtigen Hintergrund.
Für beide Teile des Brautpaares gab es einen eigenen Behälter für die gesammelten Punkte.
Luna bekam – ganz passend zu Argenthal – eine große aufklappbare Nuss. Sir William stellte seinen Ritterhelm zur Verfügung.
Am Ende sollte ausgezählt werden, für wen mehr gesammelt worden war.
Und der Gewinner bekam ein durchaus bedeutendes Recht: Er oder sie durfte den Namen des erstgeborenen Kindes bestimmen.
Damit war für mich natürlich vollkommen klar, für wen ich sammeln würde: Luna.
Zum einen war ich schließlich auf Seiten des Hauses Argenthal unterwegs. Zum anderen sollte man eine derart wichtige Entscheidung vielleicht doch lieber der Braut überlassen. Frauen haben bei solchen Dingen bekanntlich das bessere Gespür. 😀
Also wurde gesammelt.
Und zwar mit vollem Einsatz.

Auf Baumstümpfen um die Ehre der Braut
Eine der Wettkampfstationen bestand aus vier Baumstümpfen, auf denen jeweils ein Teilnehmer stehen musste.
In der Mitte befand sich ein Gerüst, an dem ein beschwerter Leinensack an einem Seil hing.
Dieser wurde in Bewegung versetzt und schwang anschließend munter zwischen uns hindurch.
Das allein wäre natürlich noch zu einfach gewesen.
Deshalb bekam jeder von uns zusätzlich einen Stock in die Hand und durfte damit versuchen, die anderen Teilnehmer von ihren Baumstümpfen zu befördern.
Man musste also gleichzeitig dem heranschwingenden Sack ausweichen, auf seinem Baumstumpf das Gleichgewicht halten und verhindern, dass die anderen einen herunterstupsten.
Es war großartig. 😀
Ich gewann zwar nicht jede Runde – genau genommen landete ich auch einige Male ziemlich schnell unten – konnte aber immerhin auch mit einem zweiten Platz noch Punkte für Luna sammeln.
Und darauf kam es schließlich an.
Bogenschießen ist nicht meine Stärke
An der nächsten Station wurde geschossen.
Mit Bögen.
Dabei stellte ich ziemlich schnell etwas fest:
Ich kann nicht Bogenschießen.
Überhaupt nicht. 😀
Entsprechend gingen aus dieser Disziplin leider keine Punkte für die Braut hervor.
Sehr schön fand ich allerdings die Zielscheiben. Statt irgendwelcher gewöhnlichen Kreise hatte man verschiedene Symbole des Untoten Fleisches als Ziele aufgestellt.
Wenn man schon daneben schießt, dann wenigstens stilvoll.

Krüge, Knoten und der Baron als persönlicher Fremdenführer
Eine weitere Disziplin bestand darin, einen vollständig gefüllten Maßkrug mit ausgestrecktem Arm vor sich zu halten.
Vier Teilnehmer traten jeweils gleichzeitig an und wer seinen Krug am längsten oben halten konnte, erhielt entsprechend Punkte.
Überhaupt durchlief ich die verschiedenen Stationen an diesem Vormittag nicht alleine.
Baron Arn von Argenthal nahm mich persönlich mit und führte mich von Wettkampf zu Wettkampf, erklärte mir die einzelnen Aufgaben und sorgte dafür, dass ich auch ja nichts verpasste.
Als letzte Station erwartete uns schließlich etwas deutlich weniger Kraftaufwendiges:
das Herzknoten-Schlingen.
Dafür lag eine Anleitung bereit, nach der aus einem Stück Seil ein Knoten gebunden werden musste, der am Ende die Form eines Herzens ergab.
Auch dafür gab es natürlich wieder etwas für unsere Sammlung.
Und neben den Wettkämpfen liefen die ganze Zeit noch die silbernen Nüsse weiter.
Wann immer sich eine Gelegenheit bot, einem der Argenthaler zu helfen, wurde sie genutzt.
Wobei „wurde sie genutzt“ in meinem Fall gelegentlich bedeutete:
„Reingardt, helft diesem Mann.“ 😀
Er holte Wasser, brachte Getränke, half hier und dort aus und sorgte damit ebenfalls dafür, dass weitere Nüsse ihren Weg zu uns fanden.
Am Ende hatten wir tatsächlich eine beachtliche Menge an Nüssen und Holzscheiben zusammengetragen.
Und selbstverständlich wanderte jede einzelne davon in Lunas große Nuss.

Neues von den karkasischen Nacktmullen
Zwischen all diesen Wettkämpfen holte mich dann allerdings noch eine Geschichte ein, die ihren Ursprung eindeutig in Karkas hatte.
Wir hatten unseren Verbündeten nämlich zwei unserer Nacktmulle überlassen – selbstverständlich mit entsprechender Anleitung.
Diese waren anschließend am Sandturm ausgesetzt worden, einem von Wasser umgebenen Turm, an dem sie sich in aller Ruhe vermehren konnten.
Eine hervorragende Idee.
Was sollte schon passieren?
Bereits am Freitagabend hatte Baron Arn mir allerdings erzählt, dass die Nacktmulle offenbar Aufmerksamkeit erregt hatten.
Kobolde interessierten sich inzwischen sehr für den Sandturm.
Glücklicherweise hatten sie Angst vor Wasser und waren deshalb bislang nicht so recht an die Tiere herangekommen.
Am Samstag stand dann plötzlich tatsächlich ein vollständig grün gekleideter Kobold vor mir.
Und er hatte Neuigkeiten.
Er erzählte mir begeistert, wie sehr er unsere Nacktmulle mochte.
Inzwischen hatte er es offenbar sogar geschafft, bis zum Sandturm zu gelangen.
Allerdings hatte er dort eine gewisse Veränderung vorgenommen.
Die Nacktmulle waren jetzt aus Schokolade.
OT hatte man sich dafür wirklich Mühe gegeben.
Das kleine Glas, in dem zuvor Sand, Pflanzen und unsere Nacktmulle untergebracht gewesen waren, war nun mit bunten Zuckerperlen und kleinen, offenbar selbstgemachten Schoko-Nacktmullen gefüllt.
Natürlich sollte ich einen probieren. Er war sehr lecker. 😀
Die ganze Begegnung war vollkommen unerwartet und unglaublich niedlich gespielt.
Vor allem habe ich mich sehr darüber gefreut, dass unsere kleine Nacktmull-Geschichte offenbar einfach weiterlebte und jemand daraus wiederum eigenes Spiel gemacht hatte.
Hohe Damen gegen den Pöbel
Um 14:30 Uhr folgte schließlich ein weiterer offizieller Wettkampf:
Damentauziehen.
Natürlich nahm ich teil.
Als ich am Tau ankam, stellte sich die Frage nach der Wahl meines Teams allerdings gar nicht erst.
Auf der einen Seite standen die Bediensteten.
Auf der anderen die hohen Damen.
Klare Sache 😀
Das Tau selbst war beeindruckend groß und wunderbar passend für einen solchen Wettkampf.
Die gewählte Stelle hatte allerdings einen kleinen Haken:
Das Gelände war leicht abschüssig.
Damit hatte zwangsläufig immer eine Seite einen Vorteil.
Also wurden zwei Durchgänge gespielt und jeweils die Seiten gewechselt.
Ergebnis: 1:1.
Für die entscheidende dritte Runde durften beide Mannschaften deshalb jeweils einen Recken zu ihrer Unterstützung wählen.
Meine Entscheidung fiel natürlich auf Reingardt!
Wenn ich schon einen karkasischen Soldaten in Vollrüstung dabeihabe (schon angerüstet für das darauffolgende Buhurt!), dann werde ich ihn schließlich auch einsetzen.
Die Gegenseite entschied sich für einen eher schmalen, ungerüsteten jungen Mann. Sie hatten keine Chance^^
Damit ging die entscheidende Runde an die hohen Damen.
Wie es sich gehört. 😉

Vier gegen vier
Um 15:30 Uhr folgte mit dem Buhurt-Turnier der nächste große Programmpunkt.
Eigentlich hatten wir erwartet, dass sich die Mannschaften vorher selbst zusammenfinden würden.
Sir Nepomuk, einer der Ritter des Kronprinzen von Aeterna, hatte deshalb bereits Interesse angemeldet, Reingardt für sein Team zu verpflichten.
Das wäre allerdings vermutlich etwas zu stark geworden.
Stattdessen wurden mehrere Hauptleute bestimmt, die sich anschließend der Reihe nach ihre vierköpfigen Mannschaften zusammenstellen durften.
Und wer wurde als allererstes gewählt?
Natürlich Reingardt. 😀
Der Weibel der Gardisten sicherte ihn sich direkt als ersten Kämpfer und ergänzte die Mannschaft anschließend noch um zwei weitere Gardisten.
Damit hatten wir gewissermaßen Team Gardisten und Karkas.
Und dieses Team schlug sich verdammt gut.
Kampf um Kampf arbeiteten sie sich durch das Turnier und gewannen ihre Begegnungen, bis im Finale schließlich ausgerechnet zwei Mannschaften aufeinandertrafen:
das Team des Weibels mit Reingardt gegen das Team von Baron Arn.
Letztere hatten sich allerdings eine durchaus sinnvolle Taktik zurechtgelegt.
Schritt eins:
Reingardt ausschalten.
Schritt zwei:
sich um den Rest kümmern.
Leider funktionierte Schritt eins ziemlich gut.
Der Baron nahm Reingardt gezielt aus dem Kampf und nachdem der gefährlichste Gegner damit beseitigt war, konnte sich sein Team schließlich den Turniersieg sichern.
Ich hatte Reingardt vorher übrigens noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen müssen, dass er sich gefälligst nicht zurückhalten sollte, nur weil ihm auf der anderen Seite ein Adeliger gegenüberstand.
Wenn wir schon an einem Turnier teilnehmen, dann wird auch ordentlich gekämpft.
Wo kämen wir denn sonst hin? 😀

Gespräche am Turnierplatz
Während Reingardt sich auf dem Kampfplatz verausgabte, hatte ich Gelegenheit zu einem längeren Gespräch mit dem Marquis of Wolfshaven.
Er war früher die Stimme des Westens in Mitraspera und damit eine der wichtigsten diplomatischen Persönlichkeiten des Viertels.
Entsprechend gab es für zwei Diplomaten natürlich einiges zu besprechen.
Wir tauschten uns über unsere jeweiligen Länder aus, sprachen über Reingardt und auch darüber, ob sich in Zukunft vielleicht einmal ein Besuch in Mitraspera ergeben könnte.
Es war eines dieser Gespräche, die sich ganz nebenbei entwickeln, während man eigentlich einem Turnier zuschaut, und die dann plötzlich deutlich länger dauern als erwartet.
Überhaupt waren es gerade diese ruhigeren Gespräche zwischen den Programmpunkten, die für mich einen großen Teil des Wochenendes ausmachten.

Ein Barde mit überraschenden Fähigkeiten
Reingardt hatte während des Tages außerdem noch eine andere Beschäftigung gefunden.
Einer unserer großartigen Barden konnte nämlich nicht nur musizieren, sondern war auch ein ausgesprochen guter Schwertkämpfer.
Wann immer er gerade nicht als Barde gebraucht wurde, bot er den Gästen kostenlos Unterricht in verschiedenen Waffengattungen an.
Reingardt nutzte das ausgiebig und konnte im Laufe des Tages einiges von ihm lernen.
Auch ich bekam zwischendurch eine kleine Unterrichtseinheit von vielleicht zehn oder fünfzehn Minuten.
Dabei ging es unter anderem um Fiore, einen italienischen Schwertmeister, und einige der dahinterstehenden Techniken.
Ich fand es unglaublich schön, dass sich jemand auf einer ohnehin schon vollgepackten Veranstaltung einfach immer wieder die Zeit nahm, sein Wissen mit anderen zu teilen.
Und ein bisschen Schwertkampftraining kann bekanntlich nie schaden.
Kurze Pause vor der Hochzeit
Das Turnier selbst fand leider unter deutlich weniger angenehmen Bedingungen statt als unser morgendlicher Tanzunterricht.
Der Platz lag praktisch vollständig in der Sonne.
Und es war dort super heiß, sicherlich wieder 40 Grad.
Nach Tauziehen, Wettkämpfen, Bogenschießen und allem anderen war ich entsprechend vollkommen durchgeschwitzt.
Den Kämpfern in Rüstung dürfte es kaum besser gegangen sein.
Nach dem Buhurt war deshalb erst einmal eine Pause angesagt.
Trinken. Ausruhen. Abkühlen.
Und vor allem: Umziehen.
Denn um 18 Uhr sollte endlich der eigentliche Grund beginnen, aus dem wir alle auf die Tannenburg gekommen waren.

Die Hochzeit
Die Hochzeitszeremonie fand im Kräutergarten der Burg statt.
Glücklicherweise im Schatten.
Es war immer noch heiß, aber wenigstens wurden wir nicht mehr direkt von der Sonne gebraten.
Durchgeführt wurde die Zeremonie von einem Gaia-Priester, den ich bereits am Freitag kennengelernt hatte.
Er bezog unter anderem die vier Elemente in die Trauung ein und auch die Trauzeugen – den Kronprinzen von Aeterna und seine Gemahlin, die Markgräfin – bekamen eine aktive Rolle.
Besonders schön fand ich, dass auch die übrigen Gäste immer wieder einbezogen wurden.
Es gab einiges gemeinsam zu sprechen und dadurch standen wir nicht einfach nur daneben und beobachteten die Zeremonie.
Sie war durchaus ausführlich, aber sehr schön gestaltet.
Und schließlich waren Sir William von Sturmfels und Baroness Luna von Argenthal verheiratet.

Jetzt wird getanzt!
Nachdem das Brautpaar ausgezogen war, kam für uns der Moment, für den wir am Morgen noch geübt hatten.
Wir versammelten uns für unseren gemeinsamen Tanz.
Luna und William kamen in unsere Mitte und wurden von uns in den Tanz einbezogen – und den beiden war deutlich anzusehen, wie viel Spaß sie daran hatten.
Damit hatte sich dann auch der morgendliche Kampf gelohnt, Baron Arn zum Tanzunterricht zu bewegen. 😀
Es war kein großes materielles Geschenk, sondern einfach etwas, das viele Gäste gemeinsam für die beiden vorbereitet hatten.
Und gerade deshalb fand ich es sehr schön.
Hochzeitsessen
Gegen 19:30 Uhr folgte das Hochzeitsessen.
Was genau für ein Braten es war, bekomme ich inzwischen nicht mehr zusammen.
Ich weiß nur noch, dass er zusammen mit Klößen und Gemüse serviert wurde und ausgesprochen lecker war.
Zum Dessert gab es dann noch etwas besonders Passendes: herzförmige Nussecken. Die waren sogar von der Familie des Barons selbst gemacht worden.
Und ja: Natürlich waren sie lecker. 😀

Geschenke für das Brautpaar
Nach dem Essen versammelten wir uns zur Geschenkübergabe im Innenhof.
Im Schatten.
Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, wie wertvoll Schatten an diesem Wochenende war. 😀
Vor meiner eigenen Geschenkübergabe war ich tatsächlich wieder ziemlich aufgeregt.
Schließlich stand ich erneut vor einem großen Teil der Hochzeitsgesellschaft und musste erklären, was Karkas dem Brautpaar eigentlich mitgebracht hatte.
Also drückte ich Reingardt unser Weidenkörbchen in die Hand und stellte nach und nach die einzelnen Geschenke daraus vor.
Glücklicherweise hatten wir zusätzlich einen Brief beigelegt, in dem alles noch einmal genau erklärt wurde.
Denn seien wir ehrlich:
Nach einer ganzen Hochzeitsfeier merkt sich niemand jedes Detail von jedem Geschenk.
Unser Geschenk kam glücklicherweise sehr gut an.
Während ich die einzelnen Bestandteile erklärte, fiel mir allerdings noch etwas auf, über das ich vorher offenbar nicht ausreichend nachgedacht hatte.
Wir hatten dem frisch verheirateten Paar unter anderem ein Aphrodisiakum geschenkt.
Und direkt dazu einen hochpotenten Heiltrank, mit dem man sich nach einer anstrengenden Nacht wieder erholen konnte.
Nun….Sehr umsichtig von uns. 😀
Auch die anderen Geschenke fand ich ausgesprochen schön.
Vieles davon war überhaupt nicht groß oder besonders kostspielig, sondern sehr persönlich und offensichtlich mit Gedanken an Luna und William ausgewählt worden.
Das passte wunderbar zu der ganzen Hochzeit.

Wer darf eigentlich das Kind benennen?
Eine wichtige Frage war allerdings noch offen.
Den gesamten Tag über hatten wir schließlich Nüsse und Holzscheiben für Luna und William gesammelt.
Und zunächst sah es hervorragend aus.
Lunas große Nuss war gut gefüllt und ich war ziemlich überzeugt davon, dass wir die Sache gewonnen hatten.
Bis kurz vor der Auszählung plötzlich die Gardisten auftauchten.
Einer nach dem anderen.
Und ihre gesammelten Punkte in Sir Williams Helm warfen!
Damit kippte das Ergebnis tatsächlich noch einmal und am Ende hatte Sir William den Wettstreit gewonnen.
Das bedeutete er durfte den Namen des erstgeborenen Kindes bestimmen. Sir William nahm diese große Ehre entgegen – und überließ sie seiner Frau.
Das fand ich tatsächlich unglaublich schön.

Ein erstaunlich vernünftiges Gespräch über Moringaard
Später am Abend wurde es dann wieder ruhiger.
Die offiziellen Programmpunkte waren vorbei, die Barden spielten, Getränke wurden geleert und überall saßen kleinere Gruppen zusammen.
Dabei entwickelte sich für mich noch ein Gespräch, das mit der Hochzeit eigentlich überhaupt nichts zu tun hatte, für die kommenden Ereignisse in Moringaard aber durchaus interessant werden könnte.
Ich saß mit Bruder Claudius und Baron Arn von Argenthal zusammen und wir kamen auf die derzeitige Situation in Moringaard zu sprechen.
Und erstaunlicherweise waren wir uns in vielen Punkten ziemlich einig.
Insbesondere die Rolle des Oberisten und der Bastionswache bereitet uns inzwischen einiges an Bauchschmerzen.
Die Bastionswache schafft es offenbar durchaus, die Totlosen zurückzuhalten.
Sobald allerdings die großen Feldzüge beginnen, wird plötzlich dringend die Unterstützung der Streiter benötigt.
Natürlich kann das schlicht mit der Stärke der Totenfluten zusammenhängen.
Es gab inzwischen allerdings auch mehrere Vorfälle, die zumindest Fragen aufwerfen.
Unter anderem sollen Mitglieder der Bastionswache Streiter in Hinterhalte geführt und dies anschließend damit erklärt haben, selbst korrumpiert gewesen zu sein – ohne dass diese Korruption vorher irgendjemandem aufgefallen wäre.
Wir sind deshalb inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem wir nicht mehr davon ausgehen wollen, dass die Situation so einfach ist wie:
Wir gegen die Totlosen.
Denn auch die Totlosen selbst scheinen keineswegs eine geschlossene Front zu bilden.
Es gibt jene, die Lazara folgen.
Andere wollen offenbar fort von ihr.
Und wiederum andere könnten sogar ein Interesse daran haben, sie zu stürzen.
Wenn wir Lazara wirklich besiegen wollen, müssen wir deshalb mehr über diese Fraktionen erfahren.
Wir müssen verstehen, was innerhalb der Totlosen geschieht, welche Ziele die einzelnen Gruppen verfolgen und wo sich möglicherweise sogar gemeinsame Interessen ergeben.
Daraus entstand schließlich auch eine konkrete Absprache:
Sollten Totlose an eines unserer Tore kommen und tatsächlich reden wollen, werden wir sie nicht einfach unmittelbar niederschlagen.
Zumindest solange einer von uns Einfluss auf die Torwache hat, wollen wir versuchen, das Gespräch zuzulassen und Informationen zu sammeln.
Vielleicht lässt sich dieser Krieg am Ende eben nicht nur mit dem Schwert gewinnen. Vielleicht brauchen wir dafür sogar jene, die wir bislang ausschließlich als unsere Feinde betrachtet haben.
Das Gespräch dauerte bestimmt anderthalb bis zwei Stunden und war überraschend konstruktiv.

Ein letzter Wunsch
Danach blieb eigentlich nur noch, den Abend ausklingen zu lassen.
Ich konnte mit vielen Leuten noch einmal in Ruhe sprechen, es gab Getränke, etwas zu essen und natürlich weiterhin Musik.
Ganz zum Schluss durfte ich mir von einem der Barden noch ein Lied wünschen.
Meine Wahl fiel auf „Oh Adelsmann“, eines meiner absoluten Lieblingslieder.
Und er konnte es tatsächlich spielen.
So endete ein unglaublich langer Samstag schließlich mit Musik im Burghof der Tannenburg.

Sonntag – Langsames Ausklingen
Am Sonntagmorgen gab es noch einmal ein gemeinsames Frühstück.
Wirklich vollständig IT war zu diesem Zeitpunkt allerdings kaum noch jemand.
Zwar saßen die meisten noch in Gewandung da, aber die Gespräche waren längst überwiegend ins OT gerutscht.
Und das war eigentlich auch ganz schön.
Nach zwei vollen Tagen saßen wir einfach noch zusammen, unterhielten uns über das Wochenende und ließen die vergangenen Tage langsam ausklingen.
Der Marquis of Wolfshaven hatte mich noch gebeten, mein Gedicht vom Minnewettstreit für ihn ins Englische zu übersetzen.
Das stellte sich als deutlich schwieriger heraus als gedacht.
Ein Gedicht zu übersetzen ist ohnehin nicht einfach.
Wenn dann noch etwas altertümlichere Sprache, Bilder und Vergleiche dazukommen, wird es nicht unbedingt besser.
Irgendwann saßen wir zu viert über dem Text und versuchten gemeinsam, eine englische Fassung daraus zu bauen, die zumindest ungefähr das transportierte, was das Original sagen sollte.
Ob es vollständig gelungen ist?
Vermutlich nicht. 😀
Aber ich glaube, die eigentliche Aussage kam an.
Und das war am Ende das Wichtigste.
Danach hieß es auch für uns zusammenpacken, was erfreulich schnell ging.
Wir waren schließlich nur zu zweit angereist und hatten außer unseren Feldbetten, Gewandung und dem üblichen Kleinkram nicht viel dabei.
Die Abreise selbst verlief ebenfalls problemlos.
Lediglich aus unserer ziemlich zugeparkten Position herauszukommen erforderte noch etwas Geduld und die freundliche Bitte an einen anderen Gast, sein Fahrzeug kurz umzuparken.
Wenn das das größte Problem einer Con ist, kann man sich allerdings wirklich nicht beschweren.
Und damit ging es wieder nach Hause.

Fazit
Ich muss zugeben:
Eigentlich bin ich kein besonders großer Fan von Ambiente-Cons.
Böse gesagt habe ich dabei schnell das Gefühl, dass einfach nichts passiert und langweile mich.
Diese Hochzeit hat mir allerdings ziemlich eindrucksvoll gezeigt, dass eine Ambiente-Con überhaupt keinen großen Plot braucht, wenn rundherum genug anderes geschieht.
Es gab ständig etwas zu tun.
Wir hatten Tanzunterricht, Wettstreite, ein Buhurt-Turnier, Schwertkampftraining, Barden, eine wunderschöne Hochzeitszeremonie und natürlich unglaublich viele Gespräche.
Gleichzeitig war das Wochenende aber nie so vollgepackt, dass man von einem Programmpunkt zum nächsten hetzen musste.
Man konnte sich beteiligen.
Man konnte aber genauso gut irgendwo sitzen, zuhören, reden, essen oder einfach die Atmosphäre genießen.
Und genau diese Mischung hat für mich unglaublich gut funktioniert.
Dazu kam mit der Tannenburg eine wunderschöne Kulisse, die für eine solche Hochzeit kaum passender hätte sein können.
Der Burghof, die erhöhte Adelstafel, der Kräutergarten, die Wiesen rund um die Burg – selbst ohne großen Plot gab es dadurch überall Spielräume und Orte, an denen etwas passieren konnte.
Auch die eigentliche Hochzeit von Sir William von Sturmfels und Baroness Luna von Argenthal fand ich wirklich wunderschön gestaltet.
Von der Zeremonie über unseren gemeinsamen Tanz und das Essen bis hin zu den vielen kleinen, persönlichen Geschenken hatte man einfach das Gefühl, dass sich sehr viele Menschen Gedanken gemacht und Mühe gegeben hatten.
Überhaupt möchte ich vermutlich gar nicht wissen, was die Gastgeber für dieses Wochenende tatsächlich auf die Beine gestellt und bezahlt hat.
Gemessen daran war unser eigener Conbeitrag beinahe unverschämt günstig. 😀
Deshalb an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an Baron Arn von Argenthal für die Einladung und natürlich an Sir William von Sturmfels und Baroness Luna von Argenthal dafür, dass wir ihre Hochzeit mit ihnen feiern durften.
Danke ebenso an all die Bediensteten, Gardisten, Barden, Tanzmeister, Kämpfer und anderen Gäste, die dieses Wochenende mit Leben gefüllt haben.
Ich hätte tatsächlich problemlos noch zwei oder drei weitere Tage auf der Tannenburg verbringen können.
Und für jemanden, der normalerweise behauptet, Ambiente-Cons seien nichts für ihn, ist das vermutlich das größte Kompliment, das ich dieser Con machen kann.

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